30.09.2015 | Windenergie oder Naturschutz? Experte spricht zu Konfliktfeld

Vortrag von Prof. Dr. Johann Köppel (TU Berlin) am 8. Oktober um 18.30 Uhr in der DBU – Eintritt frei

Prof. Dr. Johann Koeppel
Prof. Dr. Johann Köppel, Leiter des Fachgebiets Umweltprüfung und Umweltplanung an der Technischen Universität in Berlin, spricht über den Konflikt, der sich im Rahmen der Energiewende zwischen Klima- und Naturschutz auftut.
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Osnabrück. Jährlich kollidieren Fledermäuse und Vögel an Windenergieanlagen. Die angegebenen Zahlen der toten Tiere reichen von einigen Hunderten bis hin zu über Einhunderttausend. Wie bedeutsam ist dieser Konflikt, der sich im Rahmen der Energiewende zwischen Klima- und Naturschutz auftut? Was wird dagegen unternommen? Prof. Dr. Johann Köppel, Leiter des Fachgebiets Umweltprüfung und Umweltplanung der Technischen Universität Berlin, geht im Rahmen seines Vortrages am 8. Oktober um 18.30 Uhr im DBU Zentrum für Umweltkommunikation in Osnabrück auf diesen Konflikt ein. Er berichtet über aktuelle Erkenntnisse, über den Forschungsbedarf und zeigt Wege auf, die helfen können diesen Konflikt zu begrenzen. Der Eintritt ist frei.

Umwelt- und sozialverträgliche Entwicklung der Windenergie im Mittelpunkt

Köppel geht in seinem Vortrag auf bereits bekannte und möglicherweise noch auftretende Fragen in diesem Spannungsfeld ein. Der Referent ist seit 1999 Leiter des Fachgebiets Umweltprüfung und Umweltplanung an der Technischen Universität in Berlin. Von Anfang an stellt dort die Begleitforschung zur umwelt- und sozialverträglichen Entwicklung der Windenergie einen Arbeitsschwerpunkt dar.

Vortrag Teil der DBU-Ausstellung „Zukunftsprojekt Energiewende“

Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe zur DBU-Ausstellung „Zukunftsprojekt Energiewende“. Um 17.45 Uhr bietet die DBU vorab eine öffentliche Führung an. Die Ausstellung ist bis zum 1. Juni 2016 in der DBU zu sehen (montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr). Für Schülerinnen und Schüler gibt es zielgruppengerechte pädagogische Programme. Weitere Informationen unter www.zukunftsprojekt-energiewende.de.